In Bereichen wie Kunststoff, Metall und Lebensmittelverarbeitung Extrusionsmaschinen lassen sich aufgrund ihrer Arbeitsprinzipien und Struktur vor allem in die folgenden Kategorien einteilen:
1. Schneckenextruder
Dies sind die gebräuchlichsten und am weitesten verbreiteten Arten von Extrusionsmaschinen. Sie basieren auf einer oder mehreren rotierenden Schnecken, um das Material voranzutreiben, zu erhitzen, zu mischen und unter Druck zu setzen und es dann zur Formgebung durch eine Düse zu extrudieren.
• Einschneckenextruder:
Merkmale: Die Maschine hat nur eine Schraube. Der Aufbau ist relativ einfach, die Kosten sind geringer und die Wartung ist einfach.
Anwendungen: Wird hauptsächlich in Szenarien verwendet, in denen keine starke Materialmischung erforderlich ist und eine stabile, kontinuierliche Leistung erforderlich ist, beispielsweise bei der Herstellung von Rohren, Platten und Folien.
• Doppelschneckenextruder:
Merkmale: Die Maschine verfügt über zwei ineinandergreifende oder nicht ineinandergreifende Schnecken. Sie bieten typischerweise eine stärkere Scherkraft und bessere Mischeffekte.
Typen:
-- Gleichläufige Doppelschnecke: Die beiden Schnecken drehen sich in die gleiche Richtung. Sie bieten eine hervorragende Misch- und Dispergierleistung und sind der Haupttyp von Extrusionsmaschinen für die Polymermodifizierung, Compoundierung und Granulierung.
-- Gegenläufige Doppelschnecke: Die beiden Schnecken drehen sich in entgegengesetzte Richtungen. Wird häufig in Anwendungen eingesetzt, die einen hohen Materialförderdruck erfordern, wie z. B. bei der Herstellung von PVC-Rohren.
2. Ram-Extruder / Plunger-Extruder
Diese Extrusionsmaschinen verwenden keine Schnecken, sondern einen Stößel oder Kolben, um das Material vom Zylinder in Richtung der Matrize zu drücken.
Merkmale: Sie arbeiten intermittierend und nicht kontinuierlich. Bei dieser Methode kann extrem hoher Druck auf das Material ausgeübt werden.
Anwendungen: Besonders geeignet für die Verarbeitung von Materialien, die bei der Schneckenextrusion zu Zersetzung neigen oder scherempfindlich sind, wie z. B. bestimmte Polymere mit ultrahohem Molekulargewicht, Keramikschlämmen oder bestimmte Fluorkunststoffe (z. B. PTFE).
3. Nichtschneckenextruder
Dabei handelt es sich um Extrusionsmaschinen, die zur Erreichung des Extrusionszwecks nicht auf herkömmliche Schneckenstrukturen angewiesen sind und hauptsächlich in bestimmten Verarbeitungsanwendungen eingesetzt werden.
• Zahnradpumpenextruder:
Merkmale: Sie verwenden einen Satz präzise ineinandergreifender Zahnräder, um das geschmolzene Material zu fördern und unter Druck zu setzen, anstatt sich auf eine Schnecke zu verlassen.
Anwendungen: Diese Methode sorgt für ein sehr stabiles und präzises Extrusionsvolumen und einen sehr stabilen und präzisen Extrusionsdruck und wird häufig zur Verbesserung der Dosiergenauigkeit herkömmlicher Schneckenextrusionssysteme eingesetzt, beispielsweise bei der Herstellung von Präzisionsfolien und -fasern.
• Reibungsextruder:
Merkmale: Dieser Maschinentyp erweicht und mischt Materialien, indem er durch die Relativbewegung mechanischer Komponenten erhebliche Reibungswärme erzeugt, und extrudiert sie anschließend.
Anwendungen: Wird häufig in der Metallverarbeitung eingesetzt und kann zum kontinuierlichen Strangpressen bestimmter schwer zu verarbeitender Legierungen verwendet werden.
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